Neurovascular assessment in the critically ill patient

Ziel: Die pathophysiologischen Prozesse bei neurovaskulären Beeinträchtigungen und Kompartmentsyndromen zu skizzieren und gemeinsame beitragende Faktoren bei der Entwicklung und klinischen Präsentation von neurovaskulären Beeinträchtigungen bei Intensivpatienten mit muskuloskelettalem Trauma zu untersuchen.

Hintergrund: Eine gründliche und systematische Beurteilung des neurovaskulären Status bei kritisch kranken Patienten mit muskuloskelettalem Trauma ist entscheidend, um sekundäre ischämische Verletzungen zu erkennen und eine angemessene und rechtzeitige Behandlung von neurovaskulären Defiziten durchzuführen. Methode: Die aktuelle Literatur zur neurovaskulären Beurteilung und der damit verbundenen Patientenversorgung wurde überprüft und verwendet, um verschiedene Bewertungskomponenten und Indikatoren für neurovaskuläre Beeinträchtigungen zu skizzieren und die wichtigen Themen für die Intensivpflegepraxis hervorzuheben.

Ergebnisse: Verminderte Extremitätenperfusion infolge von Gefäßstörungen und Kompartmentsyndrom sind gut dokumentiert. Komplikationen im Zusammenhang mit muskuloskelettalen Traumata und chirurgischen Eingriffen können weitreichende Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit und das Gesamtergebnis des Patienten haben. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass eine angemessene neurovaskuläre Beurteilung für Patienten durchgeführt wird, die auf die Intensivstation aufgenommen wurden muskuloskelettales Trauma, Quetschverletzung, orthopädische Chirurgie (mit interner oder externer Fixierung von Frakturen) und diejenigen, die möglicherweise längerem äußeren Druck ausgesetzt waren von Abgüssen oder eng anliegenden Bandagen. Mehrere Elemente der neurovaskulären Beurteilung sind jedoch komplexer im Zusammenhang mit dem bewusstlosen oder sedierten kritisch kranken Patienten.

Schlussfolgerungen: Effektive Praxis erfordert, dass die Intensivpflegerin ein umfassendes Verständnis der Ätiologie hat, Pathophysiologie, physiologische Reaktionen und klinisches Erscheinungsbild im Zusammenhang mit neurovaskulären Störungen, sekundäre Ischämie und Kompartmentsyndrom. Relevanz für die klinische Praxis: Die Durchführung einer effektiven neurovaskulären Bewertung für Patienten mit einem Risiko für neurovaskuläre Beeinträchtigungen oder akutes Kompartmentsyndrom (ACS) in der Intensivmedizin kann problematisch sein, wenn Patienten nicht in der Lage sind, mit dem Pflegepersonal zu kommunizieren. Das Risiko einer langfristigen Funktionsstörung oder eines Verlusts von Gliedmaßen kann bei dieser Patientengruppe signifikant sein, insbesondere nach einem Trauma des Bewegungsapparates. Dieser Artikel befasst sich mit der Ätiologie und Pathophysiologie neurovaskulärer Beeinträchtigungen im Kontext der Intensivpflege und bietet Anleitungen für Krankenschwestern, die dieses wichtige Element der Pflegebewertung mit nonverbal durchführen, kritisch kranke Patienten. Eine fundierte Praxis in der neurovaskulären Beurteilung hat das Potenzial, eine Früherkennung und ein rechtzeitiges Management für diese Patienten zu ermöglichen, was für die Optimierung der Patientenergebnisse von entscheidender Bedeutung ist.

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